Die neueste Auswertung des „Deutsche Hypo Immobilienklima“ zeigt eine insgesamt positive Entwicklung in der Immobilienbranche. Im Rahmen der 207. Monatsbefragung unter etwa 1.000 Immobilienexperten verzeichnete das Immobilienklima im März einen Anstieg um 2,4 Prozent auf 99,8 Zählerpunkte. Dieser Aufschwung ist hauptsächlich auf das Ertragsklima zurückzuführen, das um 4,9 Prozent zulegte, während das Investmentklima stabil bei 94,8 Punkten blieb.
Besonders hervorzuheben sind die Entwicklungen in spezifischen Assetklassen. Das Handelsklima und das Büroklima zeigten deutliche Verbesserungen mit Zuwächsen von 5,5 Prozent auf 88,8 Punkte bzw. 5,3 Prozent auf 80,1 Punkte. Das Büroklima erreichte damit erstmals seit August 2022 wieder die 80-Punkte-Marke. Ebenso erfuhr das Hotelklima eine positive Entwicklung mit einem Anstieg um 3,7 Prozent auf 116,5 Zählerpunkte.
Auf der anderen Seite standen das Logistik- und Wohnklima, welche unterschiedliche Ergebnisse aufwiesen. Das Logistikklima erlebte einen leichten Rückgang von 0,8 Prozent auf 113,4 Punkte. Das Wohnklima verzeichnete hingegen einen deutlicheren Rückgang um 3,2 Prozent auf 150,4 Punkte, behält jedoch trotz dieses Verlustes die Spitzenposition in der Rangliste der Assetklassen.
Diese Entwicklungen deuten auf eine dynamische und sich verändernde Immobilienlandschaft hin, in der verschiedene Sektoren unterschiedlich auf wirtschaftliche und marktspezifische Herausforderungen reagieren.