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Dispo-Kredit: So wehren Sie sich gegen hohe Zinsen

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Eine eiserne Reserve aufbauen

Die beste Möglichkeit, Zinskosten zu sparen, ist natürlich, den Dispokredit gar nicht erst in Anspruch zu nehmen. Jeder sollte versuchen, eine kleine, jederzeit verfügbare eiserne Reserve für unerwartete Kosten – zum Beispiel für Reparaturen – zu bilden. Geeignet dafür ist etwa ein Tagesgeldkonto.

Ein Haushaltsbuch führen

Wer ständig seinen Dispo ausreizt oder ihn sogar überzieht, sollte darüber nachdenken, wie die finanzielle Situation in den Griff zu bekommen ist. Ein wichtiger Schritt kann das Führen eines Haushaltsbuches sein. Wer über seine Einnahmen und Ausgaben den Überblick behält, hat eine wichtige Basis, um Sparpotentiale zu erkennen und sein Budget zu steuern.

Die Bank wechseln

Auch wenn das Zinsniveau bei einem Dispokredit insgesamt hoch ist – es gibt auch Banken, die relativ niedrige Zinsen verlangen. Oft handelt es sich dabei um Direktbanken. Doch auch manche Filialbanken bieten günstige Konten an. Wichtig: Wer wechseln will, sollte nicht nur auf die Dispozinsen schauen, sondern weitere Kriterien in seine Entscheidung einbeziehen. Dazu gehören etwa die Höhe der Kontoführungsgebühren oder die Größe des Geldautomatennetzes. Unsere kostenlosen Checklisten und Musterbriefe helfen Ihnen beim Wechsel des Girokontos.

Umschulden

Auf keinen Fall sollten Verbraucher einen Dispo dauerhaft nutzen. Denn auch der billigste Dispokredit ist teurer als ein günstiger Ratenkredit. Wer merkt, dass sein Konto nicht mehr aus dem Minus herauskommt, sollte die Umschuldung über  einen Ratenkredit prüfen. Auch ein Rahmenkredit mit günstigem Zinssatz kann eine billigere Alternative sein. Er funktioniert ähnlich wie ein Dispo,  wird aber getrennt vom Girokonto geführt  und sieht eine monatliche Tilgung vor. Beide Alternativen können jedoch nur dann eine Lösung sein, wenn die monatlichen Raten auch ohne weitere Ausnutzung des Dispos aufgebracht werden können.

Professionellen Rat suchen

Wenn Verbraucher nicht alleine aus der Schuldenfalle kommen, sollten sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Die anerkannten Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen prüfen die Gläubigerforderungen rechtlich, unterstützen bei der Existenzsicherung, helfen bei der Erstellung von Sanierungsplänen und Verhandlungen mit Gläubigern. Auch wenn ein Verbraucherinsolvenzverfahren nötig wird, helfen die Berater der gemeinnützigen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale, der Wohlfahrtsverbände oder der Kommunen – und das kostenlos.

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von factum
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