ps3 daten
Technische Spezifikationen
Der Cell Broadband Engine Prozessor der PlayStation 3 erreicht eine theoretische Rechenleistung von 2,18 Tera-FLOPS, was rein rechnerisch doppelt so viele sind wie bei der von Microsoft entwickelten X-Box 360. Die tatsächliche Nutzleistung beträgt bei 8 SPUs 14,63 GFLOPS, womit sich der Cell-Prozessor leicht unter aktuellen CPUs einordnet (AMD FX-60: 15,86 GFLOPS / Intel Pentium 4-E 570: 19,89 GFLOPS). Eine abschließende Beurteilung des tatsächlichen Leistungsunterschieds ist jedoch noch nicht möglich, da sich die grundlegenden Architekturen beider Systeme und moderner PCs stark voneinander unterscheiden.
Prozessor
| Cell Broadband EngineProzessor, bestehend aus: einem Power Processor Element (PPE, General Purpose CPU) sieben aktiven Synergistic Processing Elements (SPE, Stream Processing) einem Element Interconnect Bus (EIB, verbindet SPEs, PPE, Memory Controller und I/O-Controller untereinander) |
PPE: PowerPC 970 kompatibler Kern zweifach SMT Taktrate: 3,2 GHz L1-Cache: 32 KiB Instruktionen, 32 KiB Daten 512 KiB L2-Cache Eine VMX-Einheit |
Jedes SPE verfügt über: Memory Flow Controller (MFC), bestehend aus DMA-Controller, MMU und Bus-Interface Synergistic Processing Unit (SPU): RISC-Kern mit 128 Bit SIMD-Architektur 128 × 128 Bit Register-File 256 KiB lokaler Speicher (local store) |
Eine der insgesamt acht SPEs ist deaktiviert, um die Produktionsausbeute zu erhöhen.
Eine der SPEs läuft in einem speziellen Modus unter Kontrolle des Hypervisors.
Für Spiele bzw. Linux stehen daher noch 6 SPEs zur freien Verfügung.
Grafikprozessor
| NVIDIA RSX („Reality Synthesizer“) mit 550 MHz Basierend auf NVIDIAs GeForce-7-Reihe (G7x) 1,8 Tera-FLOPS theoretische Leistung Vielseitig programmierbare Parallel-Floating-Point-Shader -Pipelines (etwa 100 Milliarden Shader-Operationen pro Sekunde (inkl. CPU)) |
136 Shader-Operationen pro Takt Keine Unifed-Shader-Einheiten 128 bit Pixel-Precision (32 Bit pro RGBA-Kanal) (theoretisch, eventuell zu wenig Speicherbandbreite) |
Keine Multisample-Kantenglättung in Kombination mit FP16-Rendertargets (meist verwendet für HDRR) möglich, nur jeweils eines von beiden 300,2 Millionen Transistoren (in 90 nm gefertigt) 256 MiB GDDR3-VRAM mit 600 MHz |
Arbeitsspeicher
- 256 MiB XDR-DRAM mit 400 MHz und 5 Datenpaketen pro Takt (Dies entspricht in etwa PC3200-DDR-SDRAM)
Speichermedien
- 2 x Blu-ray Disc: PlayStation-3-BD-ROM, BD-Video (BD-ROM, BD-R, BD-RE)
- 8 x DVD: PlayStation2-DVD-ROM, PlayStation3-DVD-ROM, DVD-Video (DVD-ROM, DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW)
- 24 x CD: PlayStation1-CD-ROM, PlayStation2-CD-ROM, CD-DA, CD-R, CD-RW, SACD, SACD HD, DualDisc.
Schnittstellen
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Unterstützte Software-Formate
Die PS3 unterstützt mehrere Softwareformate[11]:
Gehäuseabmessungen und Stromverbrauch
Die Konsole weist mehrere Belüftungsöffnungen, einen einzelnen großen Lüfter und Heatpipes auf. Sie wiegt etwa 5 kg. Ihre Außenabmessungen betragen 32,5 cm (Breite) × 9,8 cm (Höhe) × 27,4 cm (TiefeD) [12]. Das Netzteil ist in das System integriert und verwendet einen dreipoligen IEC-Gerätestecker an der Basis des Gehäuses. Alle aktuellen PS3-Netzteile sind als Universalnetzteile (200V-240V/50–60 Hz) ausgelegt. Die außen angebrachten Kennzeichnungen beziehen sich lediglich auf die jeweilige Marketingregion. Die Leistungsaufnahme des Systems liegt im Betrieb bei 150–200 Watt[13]. Die maximale Leistungsaufnahme liegt nach Angaben von Sony bei 380 Watt [14].