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Protektionismus schwächt die Konjunktur verzögert

Der Chefvolkswirt des Vermögensverwalters Assenagon, Dr. Martin Hüfner, ordnet in einem Marktkommentar die jüngste Kurskorrektur des Aktienmarktes einer schwächer werdenden Konjunktur und der US-Zinsanhebung zu. Die negativen Wirkungen des Protektionismus würden sich erst später zeigen. Die Konjunktur sei aktuell nicht gefährdet.

Der amerikanische Notenbankchef, Jerome Powell, habe darauf hingewiesen, dass amerikanische Unternehmen Investitionen und Personaleinstellungen aufgrund der Unsicherheit über die Handelspolitik verschieben. In Europa sei ähnliches zu beobachten.

Hinzu käme, dass sich das Produktivitätswachstum verlangsame. Die Verflechtung zwischen den Unternehmen sei in den vergangenen Jahren gewachsen. Einzelne Produkte würden im Verlauf des Produktionsprozesses mehrfach über die Grenzen transportiert. Das habe die Produktivität erhöht und müsse jetzt wegen der Zölle zurückgefahren werden. Hüfner erwartet, dass längerfristig die Zölle zu einer Verschiebung der Handelsströme führen würde. Exporte und Importe zwischen Ländern, die weiter frei sind von zusätzlichen Beschränkungen, würden zunehmen.

Von der politischen Seite erwartet der Experte, dass der US-Präsident vor den Wahlen im Herbst dieses Jahres kein Interesse daran habe, dass es zu einer Rezession oder zu einem Börsen-Crash komme.

Anlegern rät Hüfner dazu, in Werte zu investieren, die von solchen Nachrichten wenig betroffen sind. Dazu zähle der Konsumgütersektor. Ebenfalls interessant seien Regionen, die von der Umlenkung der Handelsströme profitieren. Dabei sieht der Chefvolkswirt Europa als Profiteur.

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von factum
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