Süddeutsche Aktienbank in Insolvenz

Nachdem der bisherige Großaktionär den Vorstand der Süddeutschen Aktienbank (SAB) am 28. Juli 2017 informierte, dass er das Aktienpaket der SAB veräußert und künftig die SAB nicht mehr finanziell unterstützen werde, hat der Vorstand der SAB die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) über den Sachverhalt informiert sowie eine Meldung wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gemäß § 46b KWG (Kreditwesengesetz) abgegeben. Die BaFin hat daraufhin am 1. August.2017 beim Amtsgericht Stuttgart Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Amtsgericht Stuttgart hat Rechtsanwalt Martin Mucha aus der Kanzlei Grub-Brugger zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

In ihren Anfangsjahren konzentrierte sich die SAB auf die Begleitung von Börsengängen von Small und Mid Caps, später wurde das Corporate-Finance-Leistungsspektrum auf die Bereiche Equity Sales, Designated Sponsoring und Hauptversammlungs-Services ausgedehnt. Mit dem Wechsel der Eigentümerstruktur im Jahre 2015 ging eine Erweiterung des Leistungsspektrums der Süddeutschen Aktienbank um Beratung und Verwaltung privater sowie institutioneller Vermögen einher.

Quelle: Pressemitteilung Süddeutsche Aktienbank

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